20-65, 12-550l/m, bis 180m

ARCO – Selbstansaugende Normkreiselpumpen (Seitenkanalpumpen) sind infolge ihrer schweren Bauart als ausgesprochene Industriekreiselpumpen zu betrachten.

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Durch die Normmaße besteht die Möglichkeit, die Pumpen verschiedener Werkstoffe, problemlos auszutauschen. Außerdem kommen diese Normpumpen dann zum Einsatz, wenn der Gehäusedruck (Systemdruck + Pumpenförderdruck) 25 bar übersteigt.

Die Pumpen sind in Gliederbauweise ausgeführt. Die listenmäßige Stufenzahl ist für die Baugröße

  • 20-40 6-stufig
  • 50 5-stufig
  • 65 3-stufig

Höhere Stufenzahl auf Anfrage.

Die Lagerung der Welle erfolgt durch außenliegende Kugellager und die Abdichtung normal durch Stopfenbuchsen. Die druckseitige Stopfbuchse kann entlastet werden (UM) mit Rückführung der Leckflüssigkeit in das Sauggehäuse.

Die Wellenabdichtung kann auch durch Normgleitringdichtungen (GDN) Einbaumasse nach DIN 24960 erfolgen, jedoch muss die Zweckmäßigkeit des Einsatzes überprüft werden.

Aufbau der nicht entlasteten Standard-Gleitringdichtung:

Gleitringe Kohle/Keramik, O-Ringe Viton (GDNV) oder Viton teflonummantelt (GDNVT), Metallteile rostfreier Stahl. Entlastete Gleitringdichtungen auf Anfrage.

Gleitringdichtungen außerhalb dieser Norm können, Einbaumöglichkeit vorbehalten, auf Wunsch ebenfalls eingebaut werden.

Drehrichtung von der Antriebsseite aus gesehen „rechtsherum“. Der Saugstutzen befindet sich an der Antriebsseite.

Als Sonderausführung kann der Bereich der Wellenabdichtung gekühlt oder aber beheizt werden (GS). Maximale Temperatur des Heizmediums 120 Grad Celsius, Druck max. 6 bar.

Drehzahl 1450 1-min.
Drehzahl max. 1800 1-min.
Saug- und Druckstutzen sind nach oben gerichtet.
Gehäusedruck max. 40 bar.
Temperatur max. 105 Grad Celsius.
in der Ausführung GS max. 140 Grad Celsius.

Flansche nach DIN 2501

Bezeichnung einer Seitenkanelpumpe der Baugröße 32 mit 3 Stufen: Seitenkanalpumpe DIN 24254-32-03.

 
Verwendung
ARCO – selbstansaugende Normkreiselpumpen eignen sich zur Förderung von reinen, aber auch getrübten Flüssigkeiten, sofern diese keine festen oder schmirgelnden Bestandteile enthalten. Durch die einfache Konstruktion und die Fähigkeit „über den Berg“ anzusaugen und Gase (Minimal 30 Volumenprozent, bezogen auf den Eintrittszustand) mitzufördern, ist die Einsatzmöglichkeit dieser Pumpen weit gestreut.

Der Einsatz in der Grauguß-Bronze-Ausführung erfolgt vorwiegend zur Förderung von

  • Trinkwasser
  • Brauchwasser
  • Kondensat
  • Kohlenwasserstoffen
  • Salzolen
  • Emulsionen
  • Öl, dünnflüssig
  • Treibstoffen

In der Edelstahl-Ausführung zur Förderung von

  • Säuren
  • Laugen
  • Mischsäuren
  • Salzlösungen
  • Lösungen verschiedener Art (sauer)
  • VE-Wasser
  • Kohlenwasserstoffen

 
Werkstoffe
Grauguss, Bronze, Edelstahl