C413W-C463W, 15-600l/min, bis 180m

ARCO – Selbstansaugende Kreiselpumpen (Seitenkanalpumpen) in Edelstahlausführung mit runden Flanschen sind in Gliederbauweise ausgeführt und werden ein- bis sechsstufig gebaut.

C413

Die Lagerung der Welle erfolgt antriebsseitig durch zwei außenliegende Kugellager.

Die Wellenabdichtung erfolgt normal durch Stopfbuchsen. Die druckseitige Stopfbuchse ist bei allen 3-6 stufigen Pumpen entlastet (UM). Diese Ausführung ist zweckmäßig, auch bei 1- und 2-stufigen Pumpen, wenn der Pumpenförderdruck 3-6 bar beträgt und die Leckverluste der Druckstopfenbuchse so gering wie möglich gehalten werden sollen. (Ausgenommen sind Pumpen in den Werkstoffen 1.4536, 2..4892 und 2.4891)

Da das Fördergut dieser Edelstahlpumpen in den meisten Fällen stark ätzend, und somit der Austritt von Fördergut soweit wie möglich vermieden werden soll, empfiehlt es sich, die Wellenabdichtung durch wartungsfreie, weitgehend leckverlustfreie Gleitringdichtungen vorzunehmen. In den meisten Fällen löst der Einbau der Standard-Gleitringdichtung, Aufbau Gleitringe Kohle/Keramik, O-Ringe Viton (GDV) oder O-Ringe Viton aber teflonummantelt (GDVT) das Abdichtungsproblem. Es gibt jedoch Fälle, z.B. bei stark auskristallisierenden, giftigen oder stark riechenden Flüssigkeiten, die mit Fremdflüssigkeit gesperrte Doppeldichtung erforderlich machen. Die Bereitstellung der entsprechenden Sperrflüssigkeit, die 1,5 bar über dem Pumpendruck liegen muss, kann sehr aufwendig sein.

Darüberhinaus kommt die Faltenbalg-Gleitringdichtung (GDF) zum Einsatz, die auf der Welle geklemmt, keine O-Ringe besitzt.

Materialaufbau Gleitringe Keramik/Teflon. Einsatz vorwiegend zur Abdichtunghochkorrosiver Flüssigkeiten. Es sollte daher in Zweifelsfällen die Möglichkeit des Einsatzes von Gleitringdichtungen überprüft werden. Genau Angaben über die Förderflüssigkeit sind in diesen Fällen unerläßlich.

Der Einbau von Gleitringdichtungen fremder Fabrikate ist möglich, Preise auf Anfrage.

Drehrichtung von der Antriebsseite aus gesehen „rechtsherum“, dabei Druckstutzen an der Antriebsseite. Linksdrehende Ausführung auf Wunsch, dann Saugstutzen an der Antriebsseite.

Drehzahl 1450 1-min.
Drehzahl max. 1800 1-min.
Saug- und Druckstutzen sind axial nach oben gerichtet.
Gehäusedruck max. 25 bar.
Temperatur max. 105 Grad Celsius.

 
Verwendung
ARCO – selbstansaugende Kreiselpumpen eignen sich zur Förderung von reinen, aber auch getrübten Flüssigkeiten, sofern diese keine festen oder schmirgelnden Bestandteile enthalten. Durch die einfache Konstruktion und die Fähigkeit „über den Berg“ anzusaugen und Gase mitzufördern, ist die Einsatzmöglichkeit dieser Pumpen weit gestreut.

Der Einsatz erfolgt vorwiegend zur Förderung von

  • Säuren
  • Laugen
  • Mischsäuren
  • Salzlösungen
  • Lösungen versch. Art
  • VE Wasser
  • Kohlenwasserstoffen

 
Werkstoffe
Grauguss, Bronze, Edelstahl